Beleuchtungsgeräte der Feuerwehr

Vor allem bei Dunkelheit ist die Beleuchtung der Einsatzstelle eine wichtige Aufgabe, denn durch eine zu dunkle Einsatzstelle bleiben viele Gefahren für die Einsatzkräfte in der Dunkelheit verborgen.
Durch das Licht wird die Stolpergefahr z.B. über verlegte Schlauchleitungen vermindert, sowie die Sichtbarkeit der Einsatzkräfte, z.B. bei Verkehrsunfällen auf wenig oder nicht beleuchteten Straßen, erheblich verbessert.

Vor allem bei Dunkelheit ist die Beleuchtung der Einsatzstelle eine wichtige Aufgabe, denn durch eine zu dunkle Einsatzstelle bleiben viele Gefahren für die Einsatzkräfte in der Dunkelheit verborgen.
Durch das Licht wird die Stolpergefahr z.B. über verlegte Schlauchleitungen vermindert, sowie die Sichtbarkeit der Einsatzkräfte, z.B. bei Verkehrsunfällen auf wenig oder nicht beleuchteten Straßen, erheblich verbessert.

Lichtmast

Der RW 2 im Nebel mit Lichtmast

Das HLF 20/16, das TLF 20/40, der Rüstwagen und der GW-G haben einen festangebauter Lichtmast der auf eine Höhe von 7 m pneumatisch ausgefahren werden kann. Er liefert ein helles Licht, ist schnell verfügbar und erfordert zum Aufbau nur einen geringen Personalaufwand. (Links im Bild der Lichtmast des RW im Einsatz)

Der Rüstwagen und der GW-G sind mit 2 x 1000 Watt Halogenscheinwerfern ausgestattet. Diese liefern eine sehr helle Ausleuchtung der Einsatzstelle, benötigen jedoch eine 230V- Spannungsversorgung durch einen Stromerzeuger.

Die Lichtmasten auf dem HLF 20/16 und dem TLF 20/40 sind mit 6x 35W Xenon-Scheinwerfern ausgestattet und benötigt durch die Spannungsversorgung mit 24V vom Fahrzeugbordnetz keinen laufenden Stromerzeuger, lediglich der Fahrzeugmotor muss laufen, um die Batterie nicht zu entladen. Alternativ kann die Spannungsversorgung beim HLF auch durch ein fest installiertes Ladegerät per Stromerzeuger erfolgen.
Die Lichtausbeute ist etwas geringer, jedoch zur Einsatzstellenbeleuchtung ausreichend.

Die vielversprechenden Eigenschaften der LED-Leuchten bieten sich nahezu optimal für den Einsatz bei der Feuerwehr an, kommen jedoch bisher lediglich in der Innenbeleuchtung der neueren Fahrzeuge zum Einsatz.

Es ist auch möglich den Korb der Drehleiter mit einer speziellen Scheinwerferhalterungen auszurüsten. Die 2 x 1000 Watt Scheinwerfer ermöglichen aufgrund der Höhe eine gleichmäßige Ausleuchtung der Einsatzstelle.

Flutlichtstrahler

Bei vielen Fahrzeuge gehören zur Beladung auch 1000 Watt Flutlichtstrahler. Zusammen mit den dazugehörigen Stative dienen sie bei Dunkelheit zur Beleuchtung der Einsatzstelle.
Den Strom für die Beleuchtung liefern bei den drei oben genannten Beleuchtungsgeräten Notstromaggregate.
Außerdem hat jedes Fahrzeug einen 12 oder 24V Arbeitsstellenscheinwerfer, der aus dem Bordnetz versorgt wird.
Neuere Fahrzeuge (z.B. RW 2, TLF 16/25, GW-G 3, HLF 20/16) haben auch eine Umfeldbeleuchtung in der Dachkante eingebaut, das ermöglicht eine sichere Geräteentnahme auch bei Dunkelheit.

Ein weiterer Einsatzzweck der Scheinwerfer besteht in der Ausnutzung von dessen "Heizwirkung". So werden bei Verkehrsunfällen verletzte Personen während der oftmals langwierigen Befreiungsarbeiten mittels der Abwärme der Scheinwerfer gegen Unterkühlung geschützt.

Handscheinwerfer

Der Handscheinwerfer ist für den Atemschutztrupp im Innenangriff nicht nur bei Nacht ein sehr wichtiger Ausrüstungsgegenstand. Auch am Tage rüstet sich der vorgehende Atemschutztrupp immer mit einem Handscheinwerfer aus. In stark verqualmten Räumen ist er ein wirkungsvolles Hilfsmittel zur Orientierung und zur Suche von vermissten Personen.

Letzte Änderung am Dienstag, 26 November 2013 23:01

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