Tauchpumpen

Die elektrisch betriebenen Tauchpumpen werden direkt in die zu fördernde Flüssigkeit eingesetzt.

Bei den in der Feuerwehr Gifhorn eingesetzten Typen beschränkt sich diese auf Wasser, es gibt jedoch auch für Gefahrgut geeignete Tauchpumpen. Die Tauchpumpen zeichnen sich durch eine hohe Förderleistung bei geringem Ausgangsdruck aus. Es gibt diese Tauchpumpen in verschiedenen Größen, die TP 4/1 hat zum Beispiel eine Leistung von 400l/min bei einem Ausgangsdruck von 1 Bar (610l/min bei 0,5 Bar).

Die Haupteinsatzgebiete der Tauchpumpe liegen:

  • Im Auspumpen von überfluteten Kellern nach starken Regenfällen.
  • zur Wasserentnahme aus einer größeren Tiefe, die über der maximalen Ansaugtiefe der anderen Pumpen liegt. Diese Grenze liegt bei etwa 8m. Dabei drückt die Pumpe das Wasser hoch, um es dann mit einer anderen Pumpe weiterzufördern.

Fremdkörper können bis zur Maschenweite des angebrachten Siebes gefördert werden, auch die minimale Wassertiefe ist durch das Schutzgitter bestimmt. Je nach Bauart lässt sich die Saugtiefe durch abnehmen des Gitters auch weiter absenken, die Pumpe ist dann jedoch nicht mehr vor einem Schaden durch eindringende Fremdkörper geschützt. Maximal kann eine Tauchpumpe 20m unter der Wasseroberfläche eingesetzt werden, dies ist auch die Länge des Anschlusskabels.

Da durch den Betrieb unter Wasser bei einem elektrischen Fehler eine größere Gefahr besteht, werden die Tauchpumpen aus Sicherheitsgründen nur an den feuerwehreigenen Stromerzeugern betrieben. Auch ein Betrieb an Fehlerstrom- Schutzschaltern ist möglich.

Die Kühlung der Pumpe erfolgt durch das durchfließende Wasser daher, sollte der Trockenlauf möglichst vermieden werden.

Letzte Änderung am Mittwoch, 27 November 2013 01:58

Go to top