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Die Fahrzeuge der Feuerwehr Gifhorn

Die Fahrzeuge der Feuerwehren werden in verschiedene Typen eingeteilt:

Löschgruppenfahrzeuge (LF)
Löschgruppenfahrzeuge bilden mit ihrer universellen Beladung den Kernpunkt der Fahrzeugausstattung. Die Feuerwehr Gifhorn verfügt über ein LF 16, dieses Fahrzeug bietet aufgrund umfangreiche Ausstattung eine Vielzahl an Einsatzmöglichkeiten.
Das zweite Löschgruppenfahrzeug ist ein LF 16-TS, dessen Konzeption dem Katastrophenschutz entstammt. Ausgestattet mit einer zweiten Pumpe in Form einer Tragkraftspritze und viel Schlauchmaterial zur Wasserförderung dient es zur Unterstützung anderer Einsatzkräfte. Im Ersteinsatz ist dieses Fahrzeug aufgrund des fehlenden Wasservorrats nicht optimal einsetzbar.

Tanklöschfahrzeuge (TLF)
Tanklöschgruppenfahrzeuge sind dank ihres Wasservorrats für den Erstangriff geeignet, wenn keine Löschfahrzeuge mit ausreichendem Wassertank zur Verfügung stehen. Bei Flächen- und Waldbränden erlauben sie eine schnelle Brandbekämpfung, da das Verlegen von Schlauchleitungen im ersten Angriff entfallen kann. Tanklöschfahrzeuge ermögliches es, Entstehungsbrände und kleinere Einsätze mit wenig Personal und Gerät abarbeiten zu können. Die feuerwehrtechnische Beladung ist geringer als die eines Löschgruppenfahrzeuges. Die Feuerwehr Gifhorn verfügt über zwei TLF 16/25, wobei das modernere Fahrzeug als generelles Erstangriffsfahrzeug fungiert und das ältere TLF diese Aufgabe bei Wald- und Flächenbränden übernimmt.

Sonderfahrzeuge (DLK 23/12, RW 2, GW-G 3, SW 1000)
Besondere Einsatzlagen erfordern auch besondere Fahrzeuge. Der Feuerwehr Gifhorn stehen dafür vier grundlegend verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung, die im Gegensatz zu den Löschgruppenfahrzeugen und Tanklöschfahrzeugen auf einen besonderen Einsatzzweck spezialisiert sind. Aufgrund dessen kommen sie im Landkreis Gifhorn nur selten vor, so verfügt Feuerwehr Gifhorn über eine Drehleiter mit Korb (DLK), dieses Fahrzeug findet sich im gesamten Landkreis Gifhorn nur ein einziges weiteres Mal. Für die technische Hilfeleistung in anspruchsvolleren Lagen kann auf einen Rüstwagen (RW) zurückgegriffen werden. Sollten bei Einsätzen lange Schlauchleitungen verlegt werden müssen, kann auf eine 1000m Schlauchreserve aus dem Schlauchwagen (SW) zurückgegriffen werden. Die Schläuche sind während der langsamen Fahrt verlegbar. Für Unfälle und Hilfeleistungen bei denen gefährliche Stoffe und Güter beteiligt sind verfügt die Feuerwehr Gifhorn über einen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G).

Unterstützungs- und Führungsfahrzeuge (GW-N, DoKa, ELW 1)
Unterstützungs- und Transportaufgaben werden durch den Gerätewagen Nachschub (GW-N) und den Doppelkabiner (DoKa) übernommen. Beide Fahrzeuge ermöglichen den Transport von benötigtem Material und Personal oder das Ziehen von Anhängern. Für die Führung der Einsatzkräfte kann auf einen Einsatzleitwagen (ELW) zurückgegriffen werden.

Bei den Feuerwehrfahrzeugen findet sich in den Nachrichten oft die falsche Bezeichnung Löschzug. Dies ist jedoch eine Bezeichnung für mehrere Fahrzeuge samt Besatzung, vergleichbar mit dem Zug im Bahnverkehr. Dieser bildet eine eigenständige Einheit in der Führungsstruktur.

 
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