Stromerzeuger der Feuerwehren

Stromerzeuger kommen immer dann zum Einsatz, wenn im Einsatz elektrische Geräte benutzt werden müssen, wie z.B. Scheinwerfer, Tauchpumpen, Sägen usw.
Denn im Einsatzfall steht nur selten eine Stromquelle zur Verfügung, schon gar nicht eine den Anforderungen (Zuverlässigkeit, Sicherheit und Belastbarkeit) entsprechende. Im Prinzip bestehen die Stromerzeuger der Feuerwehr aus einem von einem Verbrennungsmotor angetriebenen Drehstrom- Generator.

Stromerzeuger kommen immer dann zum Einsatz, wenn im Einsatz elektrische Geräte benutzt werden müssen, wie z.B. Scheinwerfer, Tauchpumpen, Sägen usw.
Denn im Einsatzfall steht nur selten eine Stromquelle zur Verfügung, schon gar nicht eine den Anforderungen (Zuverlässigkeit, Sicherheit und Belastbarkeit) entsprechende. Im Prinzip bestehen die Stromerzeuger der Feuerwehr aus einem von einem Verbrennungsmotor angetriebenen Drehstrom- Generator.

Fest eingebaute Stromerzeuger

Bedientafel des fest eingebauten Stromerzeugers im RW2 Der fest eingebaute Stromerzeuger ist ein fest im Aufbau des Fahrzeuges integrierter Generator, der über den Nebenantrieb angetrieben wird. Er bietet eine wesentlich höhere Leistung als die tragbaren Ausführungen. In der Freiwilligen Feuerwehr Gifhorn ist ein fest eingebauter Generator mit einer Leistung von 20kVA im RW 2 vorhanden. Über den Generator werden der Lichtmast und Schere/Spreizer betrieben. Weitere Verbraucher lassen sich über die Steckdosen des hier rechts zu sehenden Bedienfeldes des Stromerzeuger anschließen.

 

Im oberen Bereich befinden sich links der Schalter für die automatische Frequenzregelung, rechts der Schalter für die Instrumentenbeleuchtung, darunter von links nach rechts folgende Messgeräte:

  • Frequenzmessgerät
  • 3x Strommeßgerät für jede Phase
  • Spannungsmessgerät umschaltbar zwischen den Phasen und N
  • Betriebstundenzähler.

Darunter befinden sich die Schalter:

  • Nicht belegter Schalter (Reserve)
  • Schalter für den Tri-Blitz
  • Schalter für den Lichtmast
  • Umschalter für das Spannungsmessgerät
  • Buchse und Kontrolleuchte für die Schutzleiterprüfung

Auf der linken Seite befindet sich der Hauptschalter für den Generator, darunter die Absicherung der einzelnen Steckdosen. Im unteren Bereich befinden sich 3 x 230 V Schuko-Steckdose, 3 x 400V/32A CEE-Steckdosen. Unter der Schalttafel befindet sich noch die Anschlußschraube für den Schutzleiter, zwei Handlampen, ein Schaltschrankschlüssel, ein Druckmessgerät für den Vorratsdruck der Bremsanlage (nötig zum Einlegen des Nebenantriebes) und ein Drehknopf zum Einstellen der Motordrehzahl (bei Ausfall der automatischen Regelung).

Tragbare Stromerzeuger

Der tragbare Stromerzeuger ist ein von einem Benzinmotor angetriebener Generator. Diese Kombination ist mit den nötigen Zusatzanbauten (Drehzahlregelung, Sicherungen, Steckdosen, usw.) zu einer tragbare Einheit montiert. Die Leistung der tragbaren Generatoren im Feuerwehreinsatz reicht dabei von 5kVA bis 13kVA in unterschiedlichen Ausstattungsvarianten, bei einem Gewicht des Generators von 115kg bis 145kg.

Der 5kVA Generator im Bild ist klassisch auf einem Stahlrohrahmen aufgebaut, links befindet sich am Motor montiert der Generator. Davor der Schaltkasten mit Sicherungen, mehreren Steckdosen, der Belastungsanzeige, dem Betriebstundenzähler sowie die Einrichtung zur Schutzleiterprüfung. Nicht sichtbar hinter dem Schaltkasten befindet sich der Kraftstofftank. Auf der rechten Geräteseite befindet sich der 4-Takt Benzinmotor mit dem Seilzugstarter.

Auf einigen Fahrzeugen kann der tragbare Generator auch auf seinem Auszug montiert betrieben werden. E-Starter und die notwendigen elektrischen Verbindungen ermöglichen eine Fernsteuerung vom Bedienstand des Maschinisten und eine Versorgung der angeschlossenen Verbraucher.

Letzte Änderung am Samstag, 30 November 2013 00:28

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